Vielfalt im Kopf
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Die richtigen Worte.
Für das nächste Gespräch.

Was frage ich vor der Reha? Wie beschreibe ich meinen Alltag in der Arztpraxis? Wie bitte ich um Unterstützung? Hier findest Du konkrete Fragen und Beispiele – als einzeln nutzbare Karten und als kopierbaren Text.

Vor der Reha: Diese Fragen helfen

Vier Karten. Jede lässt sich einzeln herunterladen. Du kannst die Sätze übernehmen oder an Deine Situation anpassen.

Passt die Reha auch zu meinem Alltag?. Vor der Aufnahme fragen. „Ich brauche Unterstützung bei Reizen und Planung. Mit wem kann ich vorab besprechen, was bei Ihnen möglich ist?“. Für das Gespräch bereitlegen. Was brauchst Du konkret? Zum Beispiel einen ruhigen Rückzugsort, schriftliche Pläne oder Hilfe bei Änderungen.
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Passt die Reha auch zu meinem Alltag?

Vor der Aufnahme fragen

„Ich brauche Unterstützung bei Reizen und Planung. Mit wem kann ich vorab besprechen, was bei Ihnen möglich ist?“

Für das Gespräch bereitlegen

Was brauchst Du konkret? Zum Beispiel einen ruhigen Rückzugsort, schriftliche Pläne oder Hilfe bei Änderungen.

Wenn es zu laut oder zu viel wird. Nach Rückzug fragen. „Gibt es einen ruhigen Ort, den ich tagsüber nutzen kann – auch zwischen den Therapien?“. Überlastung vorher besprechen. „Was kann ich tun, wenn ich eine Gruppe wegen Überlastung verlassen muss? An wen wende ich mich dann?“
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Wenn es zu laut oder zu viel wird

Nach Rückzug fragen

„Gibt es einen ruhigen Ort, den ich tagsüber nutzen kann – auch zwischen den Therapien?“

Überlastung vorher besprechen

„Was kann ich tun, wenn ich eine Gruppe wegen Überlastung verlassen muss? An wen wende ich mich dann?“

Wenn Planung Kraft kostet. Schriftliche Informationen. „Bekomme ich meinen Therapieplan schriftlich? Wie erfahre ich rechtzeitig von Änderungen?“. Eine Ansprechperson. „Wer hilft mir, wenn ich Termine oder mehrere Anforderungen nicht mehr überblicken kann?“
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Wenn Planung Kraft kostet

Schriftliche Informationen

„Bekomme ich meinen Therapieplan schriftlich? Wie erfahre ich rechtzeitig von Änderungen?“

Eine Ansprechperson

„Wer hilft mir, wenn ich Termine oder mehrere Anforderungen nicht mehr überblicken kann?“

Aus Möglichkeiten werden Absprachen. Konkret nachfragen. „Was davon können wir für meinen Aufenthalt vereinbaren? Wer informiert das aufnehmende Team?“. Das Ergebnis festhalten. Notiere Zusagen, offene Fragen und die Ansprechperson. Bitte um eine schriftliche Bestätigung wichtiger Absprachen.
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Aus Möglichkeiten werden Absprachen

Konkret nachfragen

„Was davon können wir für meinen Aufenthalt vereinbaren? Wer informiert das aufnehmende Team?“

Das Ergebnis festhalten

Notiere Zusagen, offene Fragen und die Ansprechperson. Bitte um eine schriftliche Bestätigung wichtiger Absprachen.

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Weitere Erklärungen und Beispiele →

Ergänzende Übersichtsgrafik

Die kompakte Übersicht eignet sich beispielsweise für eine Materialsammlung.

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Vor dem Arzttermin: Den Alltag beschreiben

Vier Karten. Jede lässt sich einzeln herunterladen. Du kannst die Sätze übernehmen oder an Deine Situation anpassen.

„Es geht nicht mehr“ ist schwer einzuordnen. Ein konkretes Beispiel hilft. Beschreibe eine Tätigkeit: Was gelingt nicht, dauert deutlich länger oder ist nur mit Hilfe möglich?. Vier Angaben vorbereiten. Was passiert? Wie häufig? Welche Folgen hat es? Welche Unterstützung brauchst Du?
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„Es geht nicht mehr“ ist schwer einzuordnen

Ein konkretes Beispiel hilft

Beschreibe eine Tätigkeit: Was gelingt nicht, dauert deutlich länger oder ist nur mit Hilfe möglich?

Vier Angaben vorbereiten

Was passiert? Wie häufig? Welche Folgen hat es? Welche Unterstützung brauchst Du?

So wird eine Schwierigkeit greifbar. Noch sehr allgemein. „Ich habe Konzentrationsprobleme.“. Konkreter – ein Beispiel. „Beim Lesen von Behördenbriefen verliere ich oft den Faden. Fristen übersehe ich. Eine vertraute Person geht die Post jede Woche mit mir durch.“
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So wird eine Schwierigkeit greifbar

Noch sehr allgemein

„Ich habe Konzentrationsprobleme.“

Konkreter – ein Beispiel

„Beim Lesen von Behördenbriefen verliere ich oft den Faden. Fristen übersehe ich. Eine vertraute Person geht die Post jede Woche mit mir durch.“

Auch der Aufwand gehört zur Beschreibung. Wenn etwas trotzdem gelingt. „Den Einkauf schaffe ich. Danach brauche ich häufig zwei Stunden Ruhe. Für Kochen oder Haushalt reicht die Kraft dann nicht mehr.“. Nicht nur das Ergebnis nennen. Erkläre auch Vorbereitung, Hilfe, Pausen und Erholung. Beschreibe, wie sich gute und schwierige Tage unterscheiden.
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Auch der Aufwand gehört zur Beschreibung

Wenn etwas trotzdem gelingt

„Den Einkauf schaffe ich. Danach brauche ich häufig zwei Stunden Ruhe. Für Kochen oder Haushalt reicht die Kraft dann nicht mehr.“

Nicht nur das Ergebnis nennen

Erkläre auch Vorbereitung, Hilfe, Pausen und Erholung. Beschreibe, wie sich gute und schwierige Tage unterscheiden.

So sprichst Du es in der Praxis an. Eine konkrete Bitte. „Der Bericht ist für meinen Antrag auf … bestimmt. Können Sie auch beschreiben, wie sich meine Erkrankung im Alltag auswirkt und welche Hilfe ich brauche?“. Kurz und übersichtlich vorbereiten. Nimm eine Seite mit drei wichtigen Alltagsbeispielen, den Antragsunterlagen und vorhandenen Befunden mit. Frage vorher, ob dafür ein eigener Termin nötig ist.
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So sprichst Du es in der Praxis an

Eine konkrete Bitte

„Der Bericht ist für meinen Antrag auf … bestimmt. Können Sie auch beschreiben, wie sich meine Erkrankung im Alltag auswirkt und welche Hilfe ich brauche?“

Kurz und übersichtlich vorbereiten

Nimm eine Seite mit drei wichtigen Alltagsbeispielen, den Antragsunterlagen und vorhandenen Befunden mit. Frage vorher, ob dafür ein eigener Termin nötig ist.

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Weitere Erklärungen und Beispiele →

Ergänzende Übersichtsgrafik

Die kompakte Übersicht eignet sich beispielsweise für eine Materialsammlung.

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Im Alltag: Sagen, was helfen würde

Vier Karten. Jede lässt sich einzeln herunterladen. Du kannst die Sätze übernehmen oder an Deine Situation anpassen.

Du musst nicht alles auf einmal erklären. Ein Satzbau, der helfen kann. „Wenn …, fällt mir … schwer. Mir würde helfen, wenn …“. Ein konkreter Anfang. Wähle eine Situation und eine Bitte. So kann Dein Gegenüber verstehen, was sich ändern soll.
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Du musst nicht alles auf einmal erklären

Ein Satzbau, der helfen kann

„Wenn …, fällt mir … schwer. Mir würde helfen, wenn …“

Ein konkreter Anfang

Wähle eine Situation und eine Bitte. So kann Dein Gegenüber verstehen, was sich ändern soll.

Wenn zu viele Aufgaben auf einmal kommen. So könntest Du es sagen. „Wenn mehrere Aufgaben gleichzeitig genannt werden, verliere ich die Reihenfolge. Bitte schreiben Sie mir auf, womit ich anfangen soll.“. Wenn alles dringend wirkt. „Welche Aufgabe hat jetzt Vorrang? Was kann bis später warten?“
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Wenn zu viele Aufgaben auf einmal kommen

So könntest Du es sagen

„Wenn mehrere Aufgaben gleichzeitig genannt werden, verliere ich die Reihenfolge. Bitte schreiben Sie mir auf, womit ich anfangen soll.“

Wenn alles dringend wirkt

„Welche Aufgabe hat jetzt Vorrang? Was kann bis später warten?“

Wenn Du Zeit zum Verarbeiten brauchst. Im Gespräch. „Ich brauche einen Moment, um das zu sortieren. Bitte stellen Sie mir eine Frage nach der anderen.“. Vor einer Entscheidung. „Ich möchte die Informationen in Ruhe lesen. Können Sie mir die wichtigsten Punkte schriftlich mitgeben?“
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Wenn Du Zeit zum Verarbeiten brauchst

Im Gespräch

„Ich brauche einen Moment, um das zu sortieren. Bitte stellen Sie mir eine Frage nach der anderen.“

Vor einer Entscheidung

„Ich möchte die Informationen in Ruhe lesen. Können Sie mir die wichtigsten Punkte schriftlich mitgeben?“

Wenn die Belastung zu groß wird. Eine Pause ansprechen. „Ich kann gerade nicht mehr gut folgen. Können wir eine kurze Pause machen und danach weitersprechen?“. Wenn die Bitte nicht möglich ist. „Welche andere Lösung wäre möglich?“ Vereinbart, was konkret ausprobiert wird und wann Ihr besprecht, ob es hilft.
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Wenn die Belastung zu groß wird

Eine Pause ansprechen

„Ich kann gerade nicht mehr gut folgen. Können wir eine kurze Pause machen und danach weitersprechen?“

Wenn die Bitte nicht möglich ist

„Welche andere Lösung wäre möglich?“ Vereinbart, was konkret ausprobiert wird und wann Ihr besprecht, ob es hilft.

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Ergänzende Übersichtsgrafik

Die kompakte Übersicht eignet sich beispielsweise für eine Materialsammlung.

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Speichern, nutzen, weitergeben

Du kannst die Karten auf dem Handy speichern, in ein Gespräch mitnehmen oder mit anderen teilen. Für Social Media enthält jedes Set vier Bilder im Hochformat und passende Bildbeschreibungen. Die Kartentexte sind auch hier aufklappbar und als Textdatei verfügbar.

Die Karten dürfen unverändert mit Quellenangabe weitergegeben werden. Die Beispiele sind Gesprächshilfen, keine vorgefertigten ärztlichen Feststellungen. Wir empfehlen keine einzelnen Kliniken.